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Gespensterjäger

Die Eltern Tomsky sorgen sich, denn ihr elfjähriger Sohn Tom ist oft verträumt und fürchtet sich vor vielen Dingen, am meisten vor dem dunklen feuchten Keller im Haus. Nicht ganz grundlos, denn genau dort begegnet er eines Tages einem giftgrünen schleimigen Gespenst: Hugo ist ein MUG, ein mittelmäßig unheimliches Gespenst. Er ist aber völlig ungefährlich und zutiefst liebenswürdig – wenn auch etwas anstrengend, wie sich bald herausstellt.

Doch Hugo hat ein ernsthaftes Problem: Ein sehr gefährliches Urzeitliches Eisgespenst (UEG) hat ihn aus seiner alten Villa verjagt und treibt nun dort sein Unwesen. Für Hugo ist die Situation eine Katastrophe, denn wenn er nicht bis zum nächsten Vollmond an seinen angestammten Spuk-Ort zurückkommt, wird er für immer verschwinden. Tom will Hugo helfen und freundet sich mit dem tollpatschigen Gespenst an.

Passenderweise hat das Centrale Gespensterbekämpfungsinstitut (CGI) gerade ihre beste, wenn auch nicht immer sonderlich liebenswürdige Gespensterjägerin gefeuert: Hedwig Kümmelsaft. Sie arbeite einfach nicht gerne im Team, meint ihre Chefin, und der Bedarf an Gespensterjägerinnen vom alten Schlag ist nun mal begrenzt.

Tom wendet sich an Hedwig und bittet sie um Hilfe für seinen neuen Freund Hugo. Sogar Hedwig, die normalerweise in Sachen Gespenster keine Sentimentalitäten kennt, ist angesichts des ungleichen Freundespaares gerührt. Sie willigt ein, die Gespenstervilla vom UEG zu befreien. Da sie aber im Alleingang dem mächtigen Gespenst nicht die Stirn bieten kann, fordert Hedwig Unterstützung von ihren ehemaligen Kollegen an. Es muss schnell gehandelt werden, schließlich ist das Gespenst in der Villa eine reelle Bedrohung für die ganze Stadt. Aber die Chefin des Gespensterbekämpfungsinstituts nimmt Hedwig nicht ernst, verweigert jegliche Zusammenarbeit und macht unmissverständlich klar, dass nur das CGI befugt ist, Gespenster zu bekämpfen.

Während die Mitarbeiter des Gespensterbekämpfungsinstituts aber längst auf der falschen Fährte sind und die Gefahr noch in der Villa vermuten, hat das Eisgespenst schon seinen Weg direkt in ihre Zentrale gefunden. Das ist die Geburtsstunde für die drei Gespensterjäger der ungewöhnlichen Art – ein ungleiches Team, das sich durch Freundschaft, Mut und Selbstvertrauen im Kampf gegen ein Gespenst bewährt: Ein ängstlicher Junge, eine professionelle Gespensterjägerin, die mit Kindern und Gespenstern nichts anfangen kann, und Hugo, ein tollpatschiger Schleimhaufen.